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| Endstation Kabul: Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht
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Die Offenbarung eines Wichtigtuers.....
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Endstation Kabul: Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht (Broschiert) Was macht man, wenn man als charakterschwacher Mensch, dem auch die Bundeswehr aufgrund diverser Eskapaden und Auffälligkeiten in seinem zivilen Vorleben keine Chance auf Karriere mehr gibt (gab es da vielleicht mal Probleme mit Ihrer Sicherheitsüberprüfung?) und der nach seinem Ausscheiden feststellt, dass er gar keine Freunde mehr hat? Er schreibt ein Buch über seinen "ganz privaten Krieg" am Hindukusch!
Auf der ersten Seite des Prologs fühlte ich mich noch an meine persönlichen Erlebnisse an den 11.September 2001 erinnert, im ersten Kapitel war ich noch etwas über den Stil des Autors irritiert, doch dann war das ganze Buch nur noch eine einzige Aneinanderreihung von Vermutungen, Fantasien eines Spinners, Fehlinterpretationen und Unwahrheiten.
Ich bin selbst 12 Jahre Soldat gewesen, war ebenfalls im Auslandseinsatz, habe viele hunderte Soldaten vor, während und nach Einsätzen im beschriebenen Zeitraum betreut.....und habe niemals auch nur annähernd so viel Unsinn gelesen/gehört wie von diesem Autor.
Ein Herr Stabsunteroffizier, der am Tag des Eintreffens im Einsatz von seinem Kumpel einen tollen Posten verschafft bekommt; der selbst entscheidet, wann er mal durch Kabul fährt und dann auch noch unserer Politik und den internationalen Militärs seine Ratschläge zur Weltverbesserung gibt?!! Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll!
Was mich jedoch am meisten anwidert ist die Tatsache, dass Sie, Herr Wohlgethan, ihr Buch den Soldaten in den Einsätzen und den dabei verletzten und getöteten Soldaten widmen! Welch Hohn, welch Spott, welche Respektlosigkeit gegenüber jungen Menschen, die sich tatsächlich für die Gute Sache, Frieden und Freiheit einsetzen und dabei zu Schaden kommen oder kamen.
Ich selbst bin inzwischen kein Soldat mehr und somit unbefangen; es gibt sicher auch vieles zu verbessern bei der Bundeswehr, was hier jedoch "verkauft" wird, entbehrt jeglicher Grundlage.
Damit genug, auch wenn man ein zweites Buch als Rezession schreiben könnte. Zum Schluß noch eine Bitte, Herr Stabsunteroffizier: Spenden Sie Ihre Tantiemen dieses Buches dem Verein "Lachen helfen e.V.", damit Sie wenigstens im Nachhinein einmal im Leben etwas "wohlgetan" haben! (als Soldat kennen Sie ja den Verein)
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 27. Juni 2008 | | |
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